ALC60X Automatisiert:
Es ist schon etwas länger her, ein Jahr etwa als ich meinen ALC60X bekam und mit zittrigen Fingern den ersten Start durchgeführt habe. Ein Argon-Laser ist schon etwas besonderes. Da kann man nicht einfach aufs Knöpfchen drücken und der Laser geht an bzw. aus. Die Hoch und runterfahrprozedur musste also automatisiert werden. Außerdem wollte ich mehr Schutzschaltungen haben. Deshalb habe ich mein Goldbox-Netzteil (Das Netzteil hat diesen Spitznamen weil es aus gold eloxiertem Alu ist) sauber gemacht, in ein neues Gehäuse gepackt und mit einer Mikrocontroller-Steuerung versehen:
hier
Burli:
Burli ist ein kleines Auswertprogramm für Geigerzähler. Es zählt die Impulse und stellt diese über einen längeren Zeitraum grafisch dar. Gleichzeitig werden die über die Minuten akumulierten Pulse in einer Gnuplot-kompatiblen Datei mitgeloggt. Entwickelt wurde das Programm für die Geigerzähler SV500 von Kugelfischer und FH40T von Frieseke & Höpfner. Ob es auch mit anderen Zählern funktioniert ist noch nicht getestet. Download gibts
hier
dsp_buttler:
Da ich in letzter Zeit einiges mit dem USRP zu tun habe und DSP-Software schreibe die die mit dem USRP aufgenommenen Traces analysiert ging mir die übliche Handhabung mit usrp_rx_cfile.py und baudline derartig auf den Geist das ich mir ein kleines Tool geschrieben habe was mir den Umgang mit dem USRP erheblich erleichtert, meine Capture-Dateien zerschneidet und die passenden Formatinformationen wie Samplerate, Format ect. verwaltet. Ein Wasserfall-Diagrammzeichner den ich mal für FFTW-Experimente verwendet habe ist auch mit dabei. Das Programm kann
hier runtergeladen werden.
Die Kolophoniumkombüse:
Schon als Kind hatte ich, nach dem ich bei einem Freund einen in einen Schlüsselanhänger eingegossenen Chip gesehen hatte, ein inniges Bedürfnis danach an das innere von Mikrochips zu gelangen. Damals habe dafür eine Zange und einen Hammer verwendet. Damit zerstörte ich allerdings den Inhalt immer. Bei Eproms konnte ich zwar den Keramikdeckel wegschlagen, jedoch der Chip war an der Trägerplatte so festgeglebt das er sich nicht zerstörungsfrei lösen lies. Später habe ich es mit wochenlangem Einlegen in Aceton probiert - auch ohne Erfolg und versuchen Sie mal rauchende Salpetersäure zu bekommen! Irgendwann sind meine Freunde vom CCC dann bei ihren Chip-Reversengineering Projekten dann auf die Idee gekommen Chips in Kolophonium zu kochen. Und tatsächlich es funktioniert! Ich habe mich dann mal daran gemacht den Prozess etwas zu professionalisieren. Mit der
Kolophoniumkombüse